white
Ein impressionistisches Flirren dunkler Tupfen vor heller Weite. Muster verstreuter Zeichen und fedriger Geflechte auf weißem Grund. Horizontale und vertikale Bänder, die sich im weißen Feld zu einer konstruktiven Komposition fügen. Ein weiß gefasster Rahmen, in dem sich eine weitere weiße Fläche wie eine leere Leinwand ausdehnt. Bei genauerem Hinsehen füllen sich die Abstraktionen mit gegenständlichen Inhalten: Vögel haben auf verschneitem Acker feinste Abdrücke hinterlassen, verdichten sich zum umherwirbelnden Pattern in weißer Sphäre. Braun und Grün bilden Streifen auf schneebedeckter Weide. Winterbäume bringen verzweigte Ornamente hervor. Und ein mit Schnee gefülltes Schwimmbecken wird zum monochromen Gemälde – zu einem „Rahmen ohne Bild“